Alle sind auf den sozialen Medien, kaum jemand mehr liest die Nachrichten. Fast die Hälfte aller Menschen in der Schweiz sind newsdepriviert. Woran liegt das? Und wie kann man es ändern?
Wenn eine Person keine Nachrichten konsumiert, heisst das im Fachjargon Newsdeprivation. Dieser Entzug kann unterschiedliche Gründe haben und ist gar nicht so einfach zu messen. Das Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög), versucht jedoch diese und weitere Fragen wissenschaftlich zu erforschen und hat auch dieses Jahr wieder das Jahrbuch – Qualität der Medien veröffentlicht.
Aber wie misst man genau, ob und wie eine Person keine Medien mehr konsumiert, respektive sich nicht mehr für News aus Politik, Gesellschaft oder Sport interessiert? Was bedeutet das für die Medien und die Medienschaffenden selbst? Und was für die Schweizer Demokratie?
Diese und weitere Fragen beantworten Jacqueline Büchi, Fabian Renz und Larissa Rhyn in einer neuen Folge des «Politbüro».
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
News-Deprivation und dessen Folgen: